Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone Filmkritik

© 20th Century Fox

Da ist er endlich. Der langersehnte 3. und letzte Teil der „Maze Runner“ Trilogie. Ein ganzes Jahr lang mussten wir uns länger gedulden, als geplant. Warum ein schlimmer Unfall nicht nur die Pläne des Films geändert haben, wie der Film geworden ist und wie ihr an eure Tickets für „Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone“ rankommt, erfahrt ihr hier.

Am Donnerstag, den 1. Februar startet nach einem Jahr Verspätung der letzte und 3. Teil „Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone“. Eigentlich sollte die Reihe schon 2017 ihren Abschluss finden, aber ein dramatischer Unfall hat alles verändert.
Hauptdarsteller Dylan O’Brien hatte sich im März 2016 am Set so sehr verletzt, dass die Dreharbeiten erstmal auf Eis gelegt werden mussten. Bei einem Stunt wurde er von einem Auto überfahren und erlitt dabei mehrere Knochenbrüche, davon drei im Gesicht. Lange war sein Zustand kritisch und nicht nur die Fans in Sorge. Schauspiel Kollege Giancarlo Esposito („Breaking Bad“) hatte kurz nach dem Unfall in einem Interview verraten, dass viele Dylan erst für Tod gehalten haben. Der Schock war also groß.  Erst ein Jahr später konnten die Dreharbeiten fortgesetzt werden.

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Worum geht es:
Das Wichtigste zuerst. Man MUSS Teil 1 und Teil 2 kennen. Anders macht es keinen Sinn. Am besten ist es auch, man schaut sich mindestens den zweiten Teil vor dem Kinobesuch nochmal an. Ich musste mich hier und da etwas fragen „Wie war das nochmal“.  Rückblenden oder große Erklärungen gibt es leider nicht um das Gedächtnis aufzufrischen.

Nachdem Thomas und seine restlichen verbliebenen Freunde nicht nur von ihrer Freundin Teresa (Kaya Scodelario, hat zwischen der Zwangs-Drehpause ein Kind zu Welt gebracht) verraten wurden, sondern auch noch viele Freunde von der Organisation WCKD gefangen genommen wurden, sind sie nun dabei sie zu retten und WCKD endgültig zu zerstören.
Ein großer Teil der Menschheit ist dem grasenden Virus schon zum Opfer gefallen und alleine das Blut von Thomas und Co. kann die Krankheit aufhalten. So sagt die es die Organisation. Viele Fragen sind noch unbeantwortet und Antworten erhoffen sie sich in der letzten von Menschen bewohnten Stadt. Um dort einzudringen, müssen sie sich erstmal den Weg dorthin frei kämpfen. Sie treffen nicht nur auf Infizierte, sondern auch auf längst verschollene Weggefährten.

© 20th Century Fox

Wie ist der Film:
Direkt am Anfang bekommt man eine der besten Szenen im Film zu sehen. Eine Befreiungsmission mit waghalsigen Stunts. Fast 15 Minuten ohne Durchatmen und einer Schießerei nach der anderen, ist der Spannungspegel (zumindest meiner) schon extrem hoch und man freut sich auf die 2 Stunden und 22 Minuten. Das Ganze ist clever und wirklich detailgetreu gemacht. Erst danach wird der Titel des Films eingeblendet und es geht weiter.

© 20th Century Fox

Was dann folgt ist eine spannende und gut inszenierte Story rund um Freundschaft, Rettung und Trauer. Man erhält wirklich viele Antworten auf Fragen und auch die eine oder andere Hintergrundgeschichte. Die Stunts sind super choreografiert und die Actionszenen lassen den Atem stocken. Auch das Treffen auf die Infizierten ist gut gemacht und hätte für mich hier und dort öfter passieren können. Allerdings ist der Film sehr lang. Versteht mich nicht falsch. Ich mag lange Filme. Aber nur dann, wenn man es nicht merkt. Hier aber habe ich schon ein paar mal mehr auf die Uhr geschaut, weil es irgendwie nicht so richtig in der Handlung weiterging. Vor allem Bösewicht Janson („Game of Thrones“ Star Aidan Gillen) ging mir zum Ende sehr auf den Keks. Immer wieder ausschweifende Reden und böse Blicke. Das war zu oft und nichts neues. Außerdem sagt man sich zu oft „Mein Gott laber nicht, schieß doch endlich“.

Das Ende ist trotzdem gelungen und bildet wirklich einen guten Abschluss dieser Reihe. Das Warten auf den Film hat sich definitiv gelohnt, obwohl er etwas kürzer hätte sein können.

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